Aktionen 2007

Bildungsforum mit Christoph Matschie

CDU-Politiker kneifen

Die SPD-Kreistagsfraktion und der Juso-Kreisverband Gotha veranstalten am Dienstag, den 6. November 2007, ein weiteres Bildungsforum. Alle Interessierten sind hiermit recht herzlich zu unserem Themenabend eingeladen, welcher ab 17.30 Uhr im Restaurant „Schlossgartenpassage“ in Ohrdruf stattfindet.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Umstrukturierung der gymnasialen Oberstufe in Thüringen sowie deren Auswirkungen auf die Gymnasien in unserem Landkreis. Des Weiteren soll das gemeinsame Lernen bis zur 8. Klasse in der Debatte aufgegriffen werden.
Christoph Matschie, Landesvorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) wird zum zweiten Mal im Podium unserer bildungspolitischen Veranstaltung sitzen. Mehrere Versuche einen Politiker oder eine Politikerin der CDU für das Podium zu gewinnen, so beispielsweise CDU-Bildungsexperte Volker Emde, sind leider gescheitert. Es ist verwunderlich, dass die CDU sich nicht in der Lage sieht, einige Fakten zur Umstrukturierung der gymnasialen Oberstufe vorzutragen bzw. darüber zu diskutieren. Der Direktor des Ohrdrufer Gymnasiums „Gleichense“, Dr. Volker Rühl, und die Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, Gabriele Reichstein, werden das Podium komplettieren. Die Moderation wird der Geschäftsführer des Magazins „Oskar am Freitag“, Maik Schulz, übernehmen.

Internationaler Tag der Arbeit

Jusos für die Einführung von Mindestlöhnen


Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat wie in den vergangenen Jahren am 1. Mai zum Maifest in den Berggarten nach Gotha eingeladen. Der Juso-Kreisverband Gotha wird dort ab 11.00 Uhr mit einem Infostand vertreten sein.
Am internationalen Tag der Arbeit treten wir Jusos für die Arbeitnehmerrechte ein. Der Kreisverband der Jusos wird eine Unterschriftensammlung für die Einführung von Mindestlöhnen durchführen. Die Unterschriftenlisten werden direkt an den SPD Parteivorstand nach Berlin geschickt.
Mit der Unterschriftenaktion wollen wir Jusos ein Zeichen gegen die Dumpinglöhne setzen. Es kann nicht sein, dass in Deutschland 2,5 Millionen Menschen für Armutslöhne arbeiten, die 50% des Durchschnittslohnes betragen. Armutslöhne gibt es auch bei tarifgebundenen Arbeitgebern, wobei die Tariflöhne zwischen 3 und 4 Euro liegen. Die Niedriglohnpolitik ist kein Einstieg in eine bessere Zukunft, sondern bedeutet für viele Menschen verharren in der Armut.
Wir Jusos wollen, dass Menschen, die einer Vollzeitbeschäftigung nachgehen, von ihrer Arbeit menschenwürdig leben können.

Demonstration für den Erhalt der Regelschulen

Der Juso-Kreisverband Gotha wird zur nächsten Kreistagssitzung am Freitag, den 27. April 2007 um 15.00 Uhr vor dem Louis-Spohr-Saal in Gotha eine Demonstration unter folgendem Motto durchführen:

„Schulen erhalten – Zukunft gestalten“

Wir laden alle Schüler, Lehrer und Eltern ein, sich an unserer Protestaktion zu beteiligen.
Der Anlass für die Veranstaltung einer Demonstration beruht auf den Aussagen des Landrates Konrad Gießmann (CDU), der sich bereits im Voraus für die Schließung der Regelschulen in Georgenthal, Crawinkel und Molschleben ausgesprochen hat. Damit sehen wir Jusos die Bildung, als höchstes Gut des Menschen, als gefährdet an. Die Regelschule in Crawinkel ist in einem hohen Umfang saniert worden und hat ein riesiges Schulgelände. Die Turnhalle und der Sportplatz, beide Einrichtungen in einem sehr guten Zustand, befinden sich direkt neben dem Schulgebäude. Wir Jusos sprechen uns gegen die Schließung einer Schule aus, die soweit modernisiert wurde und so optimale Bedingungen bietet!
Zusätzlich fordert die CDU-Kreistagsfraktion die Schließung der Regelschule in Tambach-Dietharz. Die Regelschule bietet ein beispielhaftes Konzept, welches nicht zu verlegen ist. Sie arbeitet eng mit den ortsansässigen Unternehmen zusammen und ermöglicht den Schülern somit einen seltenen Einblick in die Berufswelt. Hinsichtlich der Berufswahl, ein Konzept, das wir Jusos auf das Äußerste unterstützen!
Durch die Schließung und Zusammenlegung von Schulen entstehen enorm große Klassenverbände, die es den Lehrern nicht mehr ermöglichen auf die Bedürfnisse der Schüler einzugehen. Des Weiteren resultiert aus den riesigen Klassen ein schlechtes Lernklima. Wir Jusos sind gegen die Umsetzung solcher Pläne! Wir unterstützen die SPD-Kreistagssitzung bei ihrer Forderung, möglichst viele Regelschulen zu erhalten.

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