Berichte 2005
Landesdelegiertenkonferenz (LDK) der Jusos im Kreis Gotha
Der Juso Kreisverband Gotha lud die Jusos aus ganz Thüringen ein.
Es erfüllte uns mit Stolz, Ausrichter der alljährlichen LDK zu sein. Am 19. November 2005 wurden 100 Delegierte aus ganz Thüringen nach Wechmar beordert. Dort hatten sie die Möglichkeit mitzureden und mitzubestimmen.
Als viertgrößter Kreisverband in Thüringen nahmen wir mit 5 Delegierten an der LDK teil. Zu den Vertretern des Juso-Kreisverbandes Gotha zählten Sascha Bohn, Christan Theodor, Markus Grimmenstein, Michael Ring und Peter Kröse
Junge Union bringt die "Initiative politische Jugend Gotha" zu Fall
Das Anfang diesen Jahres gegründete Bündnis von Jusos, Junger Union und den Young Socialists, die "Initiative politische Jugend Gotha" (IpJ), ist gescheitert. Aufgrund interner Kommunikationsprobleme und mangelndem Interesse hat sich die IpJ aufgelöst. Vor allem die Junge Union hatte signalisiert, dass sie an einer weiteren Zusammenarbeit mit den Jusos und den Young Socialists nicht mehr interessiert ist. Damit scheiterte bereits der zweite Versuch, ein politisches Jugendbündnis aufzubauen, denn bereits vor der Gründung der IpJ war ein "Ring politischer Jugend" (RpJ) an der Jungen Union gescheitert. Ich als ehemaliger Koordinator der IpJ bedauere sehr, dass ein solch wichtiges Bündnis nun gescheitert ist. Wir haben eine große Chance, Jugendliche wieder für Politik zu interessieren und gemeinsam etwas zu gestalten, vertan. Viele Jugendliche möchten politisch aktiv sein ohne sich einer politischen Partei anschließen zu müssen. Für diese Jugendlichen wäre die IpJ ein ideales Gremium gewesen, um ihre politischen Ideen unabhängig von einer Parteimitgliedschaft umzusetzen. Die Junge Union Gotha scheint sich ihrer Verantwortung gegenüber ihrer Zielgruppe nicht bewusst zu sein. Sie scheint allgemein kaum Interesse an effektiver Jugendarbeit zu haben. Es ist ja allgemein in der CDU so, dass Jugend- und Bildungsarbeit nur geringfügigen Stellenwert haben, wie vor allem die radikalen Kürzungen und Belastungen für Familien in diesen Bereichen durch die CDU-geführte Landesregierung in Thüringen zeigen. Die CDU und auch ihre Jugendorganisation, die Junge Union, vernachlässigen die so wichtige Jugendarbeit und gefährden dadurch das Wohlbefinden von Jugendlichen und Familien. Eine Initiative wie die ehemalige IpJ bot eine große Chance, das Engagement für die Jugend Gothas zu verbessern. Umso bedauerlicher ist nun ihre Auflösung. Ob es in Zukunft mal wieder ein solches Bündnis geben wird, scheint derzeitig unklar. Die Grundlage dafür ist meiner Meinung nach momentan durch den Widerstand der Jungen Union leider nicht gegeben.
Markus Grimmenstein
Kommentar zum Abgang Münteferings
Eine gute Revolution zur rechten Zeit ...
Die Linke in der SPD hat sich heimlich erhoben.
Heimlich hat sie Andrea Nahles gewählt.
Heimlich hat sie Verjüngung gewählt.
Heimlich hat sie - anders - gedacht.
Doch aber passt auf: Oh Schreck, dem (Ex-)Regierungsklüngel wurde nicht gefolgt, sondern über sich selbst bestimmt!
Die SPD hat in ihrem Vorstand "jung" gewählt, sie hat "links" gewählt und alles Schreit: Führungsunfähigkeit! Den Parteivorsitzenden geputscht! Die Mitte mittig der Mitte abgelehnt! Geputscht! heimtückisch die grandiosen Wahlergebnisse mit dem Dolch erstochen! Nur an sich selber denkend die Unterwerfungsverhandlungen mit der CDU geblockt! Oh, Hilfe, unser‚ etwas sozialer als die CDU-Profil wurde abgewählt!
Hilfe - Alles schreit!
Gott helfe uns!
Hilfe! Hilfe - WIR SIND WIEDER WER! Wir haben wieder eine eigene Kern-SPD-Meinung! Wir können sogar - Gott bewahre - die SPD so gestalten wie wir sie wollen…
Gott stehe uns bei! Man darf wieder "links" und Sozialdemokrat sein…
Sascha Bohn
Vorsitzender des Juso-Kreisverbandes a. D.
Gotha bleibt Rot
Auszüge aus der Mail vom Kreisvorsitzenden a. D. Sascha Bohn
"Petra Heß bekam 37,2% - knapp 8% mehr als Frau Nolte.
Die SPD bekam 30,8% - knapp 4% mehr als CDU und 6% mehr als die PDS.
Gotha ist und bleibt ROT.
Zu bedauern ist jedoch ein dicker brauner Fleck: NPD 3,9% und ihr Direktkandidat 4,4%.
Unser Juso-Wahlkampf hat sich ausgezahlt. [...] Weder JU noch Young Socialists haben so einen umfangreichen Wahlkampf geführt - Das Ergebnis sehen wir [...]"