Presseinformationen 2004


Fußballturnier in Gotha

20.11.2004

Am 4. Dezember findet von 8.00 - 18.00 Uhr in der Turnhalle Oststadtschule (Bufleber Str. 13) ein Fußballturnier speziell für Gothaer Jugendliche statt. Mit Spaß, Musik und Sport werden nicht nur politische Jugendverbände wie die Young Socialists oder die Jusos sondern auch freie Mannschaften gegeneinander antreten. Dem Gewinner erwartet ein Fußball, signiert vom Bundeskanzler Gerhardt Schröder, gespendet von der Bundestagsabgeordneten Petra Hess.
Die Einnahmen und Spenden gehen an den Verband der Behinderten Gotha e.V.


Wir rufen hiermit alle interessierten Jugendlichen auf, bis zum 29.Dezember ihre Mannschaften zu bilden. Anmeldelisten gibt es in jedem Gothaer Jugendclub, auf der Homepage des Juso-Kreisverbandes www.jusos-gotha.de oder direkt per Post oder Email an uns.
Der Eintritt beträgt je Mannschaft 20 Euro, inklusive Essen und Getränke.


Solidarität zeigen

Demokrat zu sein bedeutet mehr als sich Demokrat zu nennen

03.11.2004

Nach den neonazistischen Terrorversuchen der Rechtsradikalen in Form von Veröffentlichung von Namen, Fotos und zum Teil persönlichen Daten aktiver Antifaschisten im Internet ist der Gothaer "Ratschlag" am 5./6. November mehr als eine antifaschistische Veranstaltung. Inzwischen ist sie Symbol gegen Gewalt, Hetze und vor allem für die tagespolitische Verteidigung der Demokratie.

Wir Jusos sowohl im Landkreis wie auch in Gotha fordern daher jeden Gothaer Bürger, der sich "Demokrat" nennt, den Gothaer "Ratschlag 2004" zu besuchen und zu zeigen, das man nicht nur aktiv wird wenn antidemokratische Geschehnisse einen selber betreffen, sondern das man jeden anderen genauso verteidigt, wie man sich selber verteidigen würde.

Wer erst aufsteht, wenn er selber betroffen ist, hat seine demokratischen Ideale verloren und läuft Gefahr seine demokratischen Rechte zu verlieren.

Wenn Freiheit nach Rosa Luxemburg "immer zu allererst die Freiheit des Andersdenkenden" bedeutet, dann heißt es genauso "Demokratische Rechte sind zu allererst die Demokratischen Rechte seines Nächsten". Und die "Ausstellung" von aktiven Antifaschisten gleich einer virtuellen Speisekarte der Gewalt ist ein extrem gegen diese persönlichen elementaren Rechte eines jeden von uns.