Presseinformationen 2008
Jusos wählen neuen Kreisvorstand
14.11.2008
Die Jusos des Kreisverbandes Gotha haben am Freitag, den 14.11.2008 bei ihrer Jahreshauptversammlung einen Generationswechsel bei der Kreisvorstandswahl vollzogen. Neuer Vorsitzender ist Peter Leisner (20), Student an der Universität Erfurt. Als Stellvertreter wurde Marius Abendroth-Sieboldt (20), Student an der Universität Jena und als Schatzmeister Frieder Eccarius (20), Auszubildender in Waltershausen gewählt. Mit dem neuen Vorstand geht eine gute Vernetzung in Richtung des Juso-Landesverbandes, durch Marius Abendroth-Sieboldt und des SPD-Kreisverbandes, durch Frieder Eccarius einher. Die Aufgabe des neuen Vorstandes wird es vornehmlich sein, die hervorragende Arbeit vom ehemaligen Vorsitzenden Michael Pidde weiter zu führen und sich engagiert in den Wahlkampf 2009 zu stürzen.
„Ein hartes Wahlkampfjahr steht vor uns und es gilt alle Kräfte zu mobilisieren. Das Unterstützen der SPD und deren Kandidaten hat für die Kommunal-, Landes-, Bundes- und Europaebene oberste Priorität. Weiterhin gilt es angefangene Projekte zu vollenden und unsere StayEast-Kampagne weiter voran zu treiben.“, so der neu gewählte Kreisvorsitzende Leisner.
Jahreshauptversammlung der Jusos
Neuer Vorstand wird gewählt
12.11.2008
Am Freitag, dem 14. November 2008, treffen sich die Mitglieder des Juso-Kreisverbandes Gotha zu ihrer Jahreshauptversammlung. Im Friedrichrodaer „Brauhaus“ stellen die Jungsozialisten die Weichen für die Weiterführung der erfolgreichen politischen Jugendarbeit, die in den vergangenen 2 Jahren stattgefunden hat.
Die Gothaer Jusos setzten sich aktiv für die Interessen und Anliegen von Kindern und Jugendlichen ein. Sie kämpften mit den Schülerinnen und Schülern für den Erhalt ihrer Schulen, die im Zuge der Schulnetzplanung vor der Schließung standen. Weiterhin befassten sich die Jungsozialisten mit Themen, die im Rahmen von sozialer Gerechtigkeit, in Frage zu stellen sind. Dazu zählten sowohl die Gleichstellungskampagne, als auch der Themenabend „Kinder in Armut“. Ein weiterer Meilenstein war der erfolgreiche Ausgang des Volksbegehrens „Mehr Demokratie“. Die Mitglieder des Juso-Kreisverbandes Gotha beteiligten sich energisch an den Unterschriftensammlungen und erbrachten letzten Endes den größten Beitrag aus Richtung der sozialdemokratischen Organisationen. Die Jungsozialisten vertraten allerdings nie die knallharte politische Linie. Mit vielen freizeitlichen Veranstaltungen, sorgte der Kreisvorstand einerseits für einen starken, zusammenhaltenden Verband, aber auch für strahlende Kinderaugen. Die Jusos beteiligten sich an der Kinderbetreuung zur kleinen Friedensfahrt in Waltershausen, nahmen am Wildwasser-Rafting in Tambach-Dietharz teil und trafen sich zum gemeinsamen Grillabend. Die Arbeit des Kreisverbandes in den letzten 24 Monaten war geprägt von harter Arbeit, aber auf der anderen Seite von Spaß und Freude.
Zur Jahreshauptversammlung wird allerdings nicht nur über die künftige politische Arbeit beraten. Als weiterer Schwerpunkt steht die Neuwahl des Kreisvorstandes auf der Tagesordnung. Im Vorstand wird sich ein kompletter Generationswechsel vollziehen. Der Vorsitzende der Jusos, Michael Pidde, gibt die Verantwortung an seinen Nachfolger ab. Er begründet seine Entscheidung mit der weiten Entfernung von seinem Studienort Magdeburg und der bevorstehenden Abschlussphase des Maschinenbau-Studiums. „Auf der einen Seite bedaure ich diesen Schritt, weil der Juso-Kreisverband Gotha wiederauferstanden ist und an Ansehen sowie Einfluss bei den Jusos auf Landesebene und in der SPD gewonnen hat. Andererseits stehen für mich die Familie und das Studium, das mich gerade jetzt sehr fordert, vor der politischen Arbeit.“, so Michael Pidde. Die anderen Vorstandsmitglieder, Christian Theodor und Matthias Müller, räumen ebenfalls ihren Platz für die nächste Generation. Alle 3 Vorständler werden sich jedoch nicht zurückziehen, sondern den Kreisverband weiterhin aktiv und unterstützend begleiten.
Kino zum Nachdenken
21.08.2008
Der Juso-Kreisverband Gotha veranstaltet am Samstag, sozusagen in den letzten Sommertagen, ein Freilichtkino in Gotha. Anlässlich ihres neu gegründeten Projektes „Perspektivlose Jugend“, haben die Jungsozialisten einen sozialkritischen und zugleich inspirierenden Film für ihre Vorführung ausgewählt. „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“ lautet der Titel der Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Eric-Emmanuel Schmitt.
Die bezaubernde Geschichte über das Geheimnis des Lächelns handelt von dem Jungen Momo, der in einem verruchten Vorstadtviertel von Paris aufwächst, das durch Prostitution und soziale Abgründe geprägt ist. Das Leben dieses Kindes nimmt durch die neue Bekanntschaft zu einem vermeintlichen Araber eine erstaunliche Wendung an.
„Neben dem Unterhaltungseffekt versprechen wir uns eine Vorführung zum Nachdenken“, so Michael Pidde, Vorsitzender des Kreisverbandes der Jungsozialisten. Die Jusos wollen mit ihrem Sommerkino auf die Wichtigkeit von zwischenmenschlichen Beziehungen aufmerksam machen. Oftmals sind das Elternhaus, der Freundeskreis oder die fehlende freizeitliche Betätigung Grund für das Abstürzen eines Kindes in diese Spalte der „Perspektivlosen Jugend“. Die Jusos möchten dazu animieren, dass sich Jugendliche für andere Menschen einsetzen, der Gesellschaft mit Spaß und Freude gegenüberzutreten und nicht in die Richtung von Gewalt, Drogen und Rechtsextremismus abzugleiten.
Das Sommerkino ist Auftakt einer Reihe von Veranstaltungen, die die Jungsozialisten in den kommenden Monaten durchführen möchten. Um den Kindern und Jugendlichen nicht ins monatliche Budget zu greifen, ist der Eintritt zur Filmvorführung freiwillig. Falls der eine oder andere ein paar Cent übrig hat, so kommen diese den Folgeveranstaltungen des Projektes zugute.
Die Jusos laden natürlich auch alle Interessierten, die nicht mehr ganz Kind sind, zu ihrem Kinoabend, der um 20.30 Uhr vor dem „Haus der ökologischen Möglichkeiten“ (Eisenacher Straße 33) beginnt, ein. Mit erfrischenden Getränken sowie kleinen Snacks wird auch für das leibliche Wohl gesorgt sein. Im Falle von unverhältnismäßigen Witterungsbedingungen findet die Veranstaltung in den Innenräumen statt.
Jusos starten neues Projekt
10.08.2008
Die Arbeit des Juso-Kreisverbandes Gotha wird in den kommenden Wochen und Monaten auf ein spezielles Thema ausgerichtet sein. Diesbezüglich wurde auf der letzten Sitzung des Vorstandes, die am vergangen Samstag in der Gaststätte „Klosterhof“ in Georgenthal stattfand, der Grundstein für das Projekt „Perspektivlose Jugend“ gelegt.
Die Jusos reagieren damit auf die miserable Lage, in der sich zahlreiche Kinder und Jugendliche in ganz Thüringen befinden. Mehrere Studien, die im Laufe des Jahres erschienen sind, belegen, dass die Gewaltbereitschaft junger Menschen gestiegen ist. Vor allem in den sozial schwächer gestellten Familien sind der Hang zu Drogen, Gewalt und Rechtsextremismus keine Seltenheit.
Die Ursache ist oft unklar. Häufig spielen mehrere Faktoren für die Entwicklung eines jungen Menschen eine entscheidende Rolle. Unter anderem sind die Umgebung in der ein Kind aufwächst, also die finanzielle Situation der Eltern, der Freundeskreis und die Freizeitgestaltung ausschlaggebend für dessen Zukunft. Nach Meinung der Jungsozialisten haben die Abgeordneten in den Parlamenten den Eingriffszeitpunkt schon lange verschlafen. „Wir suchen nun nach einer Lösung, die wir als Impuls an die kommunalen Entscheidungsträger weitergeben möchten“, so Michael Pidde, Vorsitzender des Juso-Kreisverbandes Gotha.
Die Projektarbeit beginnt mit dem Sommerkino, das die Jusos in zwei Wochen in Gotha veranstalten werden. Der vorgeführte Film wird zeigen, wie die Bekanntschaft zweier Menschen, die unterschiedlicher nicht sein können, dem Leben wieder einen Sinn geben kann.
Mit Hilfe von Umfragen an Schulen, Jugendclubs und weiteren Freizeiteinrichtungen wollen sich die Jungsozialisten ein genaueres Bild über die Situation im Landkreis Gotha verschaffen. Zum Abschluss soll in einem weiteren Themenabend mit Experten über die Auswirkungen der Perspektivlosigkeit und mögliche Auswege gesprochen werden.
Vorbereitung auf den Parteitag
Jusos mit Weitblick
21.04.2008
Am vergangenen Sonnabend, dem 19. April, veranstaltete der Juso-Kreisverband Gotha seine erste Mitgliederversammlung im Jahr 2008. Erfreulicherweise konnten es alle aktiven Mitglieder ermöglichen, an der Sitzung im Gasthof „Thüringer Waldblick“, auf dem Boxberg, teilzunehmen.
Inhaltlich beschäftigten sich die Jusos ganz klar mit der Vorbereitung auf den SPD-Kreisparteitag, der am 23. Mai im Gothaer Tivoli stattfinden wird. Zuerst erfolgte jedoch der Bericht des Kreisvorstandes über die Arbeit in den vergangenen Monaten. Neben dem Aktionstag „Mehr Gleichstellung“, der am internationalen Frauentag in der Gothaer Innenstadt von den Jusos durchgeführt wurde, konnten die Vorstandsmitglieder nach monatelanger Arbeit einen neuen Flyer präsentieren. Dieser soll künftig auf Veranstaltungen zum Einsatz kommen, damit man sich interessierten Jugendlichen vorstellen und klare, sich von der SPD differenzierende bzw. verschärfte, Inhalte aufzeigen kann.
Weiterhin wurde von den Mitgliedern die Mitarbeit bei dem Volksbegehren „Mehr Demokratie in Thüringer Kommunen“ gelobt. Die Jusos sind in den geraden Kalenderwochen für die Organisation der Unterschriftensammlungen auf dem Gothaer Neumarkt verantwortlich. „Wir werden weiter kämpfen! Jetzt erst recht!“, lauteten die Worte von Matthias Müller, dem Vorsitzenden des Juso-Stadtverbandes Gotha. Er, wie die anderen Jusos auch, fühlt sich durch die Begeisterung der Passantinnen und Passanten für das jugendliche Engagement für dieses Volksbegehren angespornt.
Im Anschluss an den Vorstandsbericht erfolgte die Planung von zukünftigen Veranstaltungen. Die JungsozialistInnen haben sich für die Durchführung weiterer Themenabende ausgesprochen. Konkreter will man sich mit dem Thema „Wehrpflicht“ auseinandersetzen. Außerdem wollen die Jusos wieder ein Sommerkino organisieren, um genau zu sein, sind 2 bis 3 Filmvorführungen geplant. Den Höhepunkt bildet schließlich das Sommerlager in Friedrichroda, bei dem sich Jusos aus ganz Thüringen einfinden werden.
Erst am späteren Abend konnten sich die Jusos den Vorbereitungen für den SPD-Kreisparteitag widmen. Es bedurfte einige Zeit, um die vier Anträge zu beraten, die zum Parteitag eingebracht werden sollen. Die Jungsozialisten fordern beispielsweise längere Öffnungszeiten von Kindergärten und Grundschulhorten, damit in Familien beide Elternteile unbesorgt einem Beschäftigungsverhältnis nachgehen können. Weiterhin wollen die Jusos eine Aufarbeitung der NS-Vergangenheit durch den SPD-Kreisverband erwirken, der sich auch an Aktionstagen mehr einbringen soll. Zusätzlich setzten sich die Gothaer Jusos mit den Impulspapieren des Landesverbandes auseinander.
„Alles in Allem war die Sitzung ein echter Marathon. Allerdings wurden wichtige Entscheidungen mit Weitblick gefällt und neue Positionen erarbeitet.“, so äußerte sich der Kreisvorsitzende Michael Pidde, im Anschluss an die Versammlung.
Für mehr Gleichstellung
09.03.2008
So lautete das Motto eines Infostandes, welchen der Kreisverband der Jungsozialisten am vergangenen Samstag, dem internationalen Frauentag, in der Gothaer Marktstraße durchführte. Bereits ab 10 Uhr überraschten die Jusos Passantinnen mit einer roten Rose, wobei innerhalb von 3 Stunden 100 der symbolträchtigen Blumen der Arbeiterbewegung verteilt wurden. Regen Zuspruch fand auch das Frauen-Quiz, das sowohl Fragen zu alltäglichen Dingen, als auch zur Geschichte des Frauentages beinhaltete. Zahlreiche SchülerInnen, Berufstätige und RentnerInnen nahmen sich die Zeit die Fragen zu beantworten und stellten mit Erstaunen fest, wie gering die Chancen eines beruflichen Aufstiegs für Frauen waren und heute noch sind. Daraus ergaben sich oft längere Gespräche über die Rolle der Frau in der Gesellschaft.
Anhand eines Flyers verdeutlichten die Jusos, wie beschränkt die Situation für Frauen ist. „Es kann nicht sein, dass der Frauenanteil in der deutschen Bevölkerung bei 52% liegt und weniger als 1% der Vorstandsmitglieder der führenden DAX-Unternehmen weiblich sind“, so Michael Pidde, Vorsitzender des Juso-Kreisverbandes Gotha.
Der unerwartet hohe Zuspruch bestätigte die Jusos in ihrem Handeln und ihrer Denkweise. In Zukunft wollen sie sich verstärkt für mehr Gleichstellung einsetzen und in der SPD für mehr Bewegung sorgen.
Gemeinsam gegen Kinderarmut
28.01.2008
Was tun gegen Kinderarmut? Diese Frage war Anlass für einen Themenabend der Gothaer Jusos in der vergangenen Woche.
Als Referentin stellte die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Antje Ehrlich-Strathausen ein Konzept der Thüringer SPD zur Bekämpfung der Kinderarmut vor. "Ein so reiches Land wie Deutschland muss sich stärker für die Kinder einsetzen und darf sich deren Ausgrenzung nicht leisten. Die Kinderarmut müssen wir ganz offensiv angehen“, so die SPD-Politikerin. In Thüringen sind mehrere tausend Kinder betroffen, diesen soll unter anderem ein warmes Mittagessen ermöglicht werden. Hierzu sollen die Essengebühren in den Kindergärten und Schulen abgeschafft werden.
Nach dem Vortrag von Antje Ehrlich-Strathausen hatten die rund 40 Gäste in einer anregenden Diskussion die Möglichkeit, Fragen zu stellen und eigene Ideen und Vorschläge zu unterbreiten. Für die Jusos im Landkreis Gotha war es der Auftakt für eine Themenreihe, die sich in den nächsten Monaten mit sozialen Fragen beschäftigen soll.
Jusos thematisieren Kinderarmut
14.01.2008
Kinder in Armut – So lautet der Titel zum Themenabend des Juso-Kreisverbandes Gotha, welcher am Donnerstag, dem 17. Januar 2008 um 18.30 Uhr im Mehrgenerationenhaus in Gotha (Pfarrgasse 9-11) stattfindet.
Die Jungsozialisten laden alle sozial- und bildungspolitisch Interessierten recht herzlich ein, um gemeinsam mit Antje Ehrlich-Strathausen, Sprecherin für Frauen, Grundschule, Jugend und Kinder der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag, zu diskutieren, wie man Kinderarmut bekämpfen kann.
Obwohl der Wohlstand immer weiter wächst, geraten immer mehr Kinder in Armut. „Wir wollen für alle Kinder ein gesundes und kostenfreies Mittagessen, höhere finanzielle Zuschüsse für Lehrbücher und das Alles unabhängig vom Geldbeutel der Eltern“, so der stellv. Kreisvorsitzende und Moderator des Themenabends Christian Theodor.
Mit der Veranstaltung möchten die Jusos in erster Hinsicht aufklären, aber auch über Berührungspunkte anderer Vereine und Organisationen mit der Thematik und Lösungsansätze sprechen. Dabei soll auch geklärt werden, wo Kinderarmut überhaupt beginnt und wie stark sie verbreitet ist.
Für das Jahr 2008 haben die Jungsozialisten noch zahlreiche Diskussionsrunden und
Veranstaltungen geplant.