Presseinformationen
Jusos Gotha erklären: JU-Chef auf unfairen Pfaden
23.05.2010
Nach dem Aufruf des Kreisvorsitzenden der Jungen Union, Felix Elflein, erwidert der Vorsitzende der Jusos im Kreis Gotha und stellt klar: „Der Aufruf Elfleins an uns ist durchaus fadenscheinig. Die Junge Union plant mit einem Staffel-Team zum Friedrichrodaer Triathlon anzutreten. Dieses Team besteht aber nur aus einem Mitglied der Jungen Union: Elflein selbst. Die Anderen sind anerkannte Leistungssportler, die gar keine Mitglieder der Jungen Union sind. Zum Beispiel ist Benjamin Sperl ein anerkannter Ausdauer- und Langstreckenläufer. Somit spiegelt dieses Team überhaupt nicht die sportliche Leistungsfähigkeit der Jungen Union wieder“, so Leisner.
Leisner erklärt weiter: „Elfleins unlautere Methoden offenbarten sich der Öffentlichkeit schon vor 1,5 Jahren, als bekannt wurde, dass er unberechtigter Weise die Ämter des Kreis- und Landesschülersprechers ausübte. Daher rufen wir die Junge Union Gotha auf, mit fairen Mitteln für ihre Ansichten zu streiten und ihren Vorsitzenden auf den Pfad der Ehrlichkeit zurück zu bringen. Die Jusos im Kreis Gotha entziehen sich keiner politischen und sonstigen Diskussion, aber wir verwehren uns gegen diese Art des unsachlichen, unangebrachten und polemischen Umgangs.“
Jusos starten Jugendclubbesuche
04.05.2010
Wie sieht es in den Jugendclubs des Kreises aus? Wie ist die personelle und finanzielle Situation? Welche Räumlichkeiten werden genutzt und was für Freizeitgestaltungsmöglichkeiten gibt es?
Diese Fragen beschäftigen die Jusos (Jungen Sozialdemokraten) des Kreises Gotha. Also gehen sie an die Basis und sehen selbst.
Den Anfang machte an diesem Donnerstag der Jugendclub Tabarz.
Der Besuch fand in Begleitung des Landtagsabgeordneten Dr. Werner Pidde statt.
Begrüßt wurden die Gäste von Herrn Schulze dem Jugendleiter und Frau Grensemann vom Kreisjugendring. Beide bewerteten die momentane Situation in der Jugendarbeit im Kreis als positiv und freuten sich, über die Nachricht von Dr. Pidde, dass es in diesem Jahr eine Erhöhung der Jugendpauschale im Kreis um 10 % geben werde. Aus dieser werden die 23 Stellen für die Jugendarbeit teilweise mitfinanziert. Man teile sich hier die Finanzierung mit den einzelnen Kommunen. Die Jugendbetreuer werden außertariflich bezahlt um möglichst viele Stellen besetzten zu können. „Ich bin mit meinem Gehalt zufrieden und möchte nicht mehr bekommen, wenn dafür eine Kollege oder eine Kollegin in einem anderen Ort nicht mehr weiterbeschäftigt werden kann. Damit wäre niemandem geholfen.“ meint Herr Schulz, den alle Jugendlichen nur beim Vornamen – Andreas – nennen. Dies sehen die Jusos ähnlich und werden die Kreistagsmitglieder darauf hinweisen das bei der Erhöhung der Mittel darauf geachtet wird keine Stellen zu streichen um die übrigen tarifgerecht zu bezahlen. Hier sollte auf Stellenerhalt gesetzt und die Erhöhung gleichmäßig verteilt werden. Allerdings sprechen sich die Jusos für eine tarifliche Lösung bei Stellenerhalt auf längere Sicht aus. Momentan würden aber sechs Stellen wegfallen wenn man tarifgerecht bezahlen würde, schätzt Frau Grensemann.
Der Jugendclub Tabarz beeindruckte die Jusos. Hier wurde viel Zeit hineingesteckt um die Baracke zu verschönern und den Jugendlichen einen angenehmen Aufenthaltsort zu schaffen. Vieles machten die Jugendlichen dabei – unter der fachmännischen Betreuung des Jugendleiters und ehrenamtlicher Helfer - selbst. So wurde eine Bar mit echtem Kneipenflair gezimmert, Laminatboden verlegt, Wände gestrichen und Reparaturen durchgeführt. „Ich mache das mit den Jugendlichen zusammen, damit sie es schätzen lernen etwas mit eigenen Händen aufzubauen. Auch nimmt die Bereitschaft zur Pflege der Einrichtung und Dinge des Jugendclubs stark zu.“ so Andreas Schulze.
Man sieht es den Räumlichkeiten und Jugendlichen an das er hier mit viel Engagement dabei ist.
Auch bietet er in den Ferien zahlreiche Unternehmungen an – wie Lagerfeuer und Grillen, Billardturniere, Kanufahrten auf der Werra und sogar eine Sommerfahrt nach Frankreich. „Hier sind wir immer bestrebt diese Unternehmungen auch Jugendlichen mit finanziell schwachem Hintergrund zu ermöglichen. Da nutzen wir die unterschiedlichen Fördertöpfe um den Preis so niedrig wie möglich zu halten.“, weiß Frau Grensemann. Mit Erfolg. Denn es ist insbesondere die Fahrt nach Frankreich fast immer ausgebucht.
Als die Jusos die Jugendlichen selber fragten was ihnen an ihrem Club besonders gut gefällt so war die einstimmige Meinung, dass der größte Vorteil die vielen Räume und Spielmöglichkeiten - über Billard bis Playstation mit Videoleinwand - sind.
„Eigentlich ist der Jugendclub top - was ihn perfekt machen würde wäre ein ordentlicher Bolzplatz in der Nähe. Aber ansonsten fällt mir jetzt nix ein.“ so Pascal, einer der Schlüsselver-antwortlichen des Jungendclubs. „Schlüsselverantwortliche“, wirft Andreas Schulz ein, „haben wir hier auch. Da ich noch die Jugendclubs in Fischbach, Schmerbach, Schwarzhausen und Winterstein betreue bin ich von 16.00 Uhr bis 20.00 Uhr nicht hier. Daher gibt es mehrere Jugendliche welche einen Schlüssel besitzen. Sie sind schon etwas älter und besitzen eine Jungendleitercard. Denen habe ich einen Schlüssel anvertraut, damit der Jugendclub in der Zeit nicht geschlossen werden muss. Das klappt prima und wird von allen Jugendlichen sehr gut angenommen.“
Das einzige was nicht so gut angenommen wird sind die uralten Toiletten.
„Die Renovierung der Toiletten ist für dieses Jahr aber schon im Haushalt der Gemeinde.“ so Christian Theodor, Juso und erster Beigeordneter der Gemeinde Tabarz. Die Besuchstermine waren seine Idee, ist er doch auch im Jugendhilfeausschuss des Kreises. „Ich will genau wissen worüber ich abstimme und da muss man eben raus ins Leben.“
Mitgliederversammlung
17.01.2010
Am vergangenen Freitag fand in Gotha die erste Mitgliederversammlung des Juso-Kreisverbandes Gotha im neuen Jahr statt. Der SPD-Nachwuchs stimmte die wichtigsten Vorhaben für 2010 ab, wie die Klausurtagung zur Kommunalpolitik, einen Themenabend und ein Sommerfest. „Wir müssen unsere inhaltliche Arbeit in diesem Jahr weiter voran treiben. Unser Ziel muss es sein, unsere Themen und Vorstellungen den Menschen im Landkreis weiter näher zu bringen.“, sagte Kreisvorsitzende Peter Leisner.
Des Weiteren nominierten die Jusos mit Christian Theodor ihren stimmberechtigten Vertreter im SPD-Kreisvorstand, der Mitte Februar neu gewählt wird.
Als Gast durfte der Gothaer SPD-Nachwuchs auch die Landesvorsitzende des Jusos Thüringen, Diana Lehmann, begrüßen. Sie gab einen Überblick über die Planungen des Landesverbandes in diesem Jahr.




