Jusos in der SPD
Die Jusos sind eine Jugendorganisation der SPD, der besonders nach dem Regierungswechsel im Jahr 2005 eine besondere Verantwortung zukommt. Wir entwickeln Zukunftsentwürfe und diskutieren offen mit unserer eigenen Generation darüber, wie wir in Zukunft arbeiten und leben wollen. Die Anliegen von Kindern und Jugendlichen liegen uns sehr am Herzen, sodass wir diese auch gegenüber der SPD vertreten. Für uns zählt vor allem das gesellschaftliche Engagement in den Schulen, Hochschulen, den Betrieben und auf der Straße. Wichtige Meilensteine für ein nach unserer Vorstellung freies und selbst bestimmtes Leben sind Selbstverwirklichung, Kreativität, Zusammenhalt und Solidarität. Unsere Gesellschaft ist ständig im Wandel, welcher die Suche nach neuen Antworten und Ideen unerlässlich macht. Wir stellen uns deshalb ganz bewusst in die Geschichte des demokratischen Sozialismus. Dieser war immer Vorreiter, wenn es darum ging, die Ansprüche von Menschen an Solidarität und Freiheit, an Gerechtigkeit und Innovation zu thematisieren und sich in die gesellschaftliche Auseinandersetzung einzuschalten.
Es gilt, unser Jahrhundert neu zu gestalten.
Hierzu wollen wir als Jusos einen Beitrag leisten.
"Der Sozialismus ist nur insoweit nötig, als er zum
Individualismus führt"
(Oscar Wilde)
Nach wie vor sind wir offen für das Wort Sozialismus, entgegen allen Behauptungen. Viele von uns sind "Sozialisten".
Jedoch klammern wir uns nicht an die alten Vorstellungen:
- dass der Sozialismus der DDR keiner war und sich schon wieder so sozial gab,
dass er wirtschaftlich nicht möglich war
oder
- dass die soziale Marktwirtschaft der BRD keine ist und sich schon wieder so
kapitalistisch gibt, dass sie sozial nicht möglich ist,
könnte jeder von uns unterschreiben.
Der kleinste gemeinsame Nenner zwischen uns basiert darauf, dass für uns junge sozialistische Politik die verändernde, aktive Arbeit an einer besseren Gesellschaft, der Gesellschaft in der WIR zukünftig leben wollen, bedeutet. Und Sozialismus ist nichts anderes als die Vision (eines jeden von uns) von dieser Gesellschaft. Menschen kann man nicht von oben verändern oder erziehen und das wollen wir auch nicht. Aber man kann das System zwischen ihnen verändern.
Wir stellen unserer Meinung nach die beste politische Mitte dar. Entgegen der Bundesdeutschen Gesellschaft und ihrer Meinung ist die Jugend bunter, vielfältiger und individueller als gedacht.
Jeder mag sich anders als Juso identifizieren:
- Jungsozial
- Jung und so anders
- Junger Sozialist
- Jung aber nicht so dumm wie man meint
- Jung und solidarisch
- Junger Sozialdemokrat
- Jung sozialliberal
- Jung aber sowieso neu
- Jugendlich schon weise
- Jung und sehr politisch
...
Doch wir haben nicht nur gemeinsam, dass wir jung sind oder uns zumindest dafür halten. Uns eint etwas sehr einfaches, was vielen abhanden gekommen ist: Visionen. Es geht uns um Möglichkeiten unser Leben frei zu gestalten; um Chancen, die gerecht sind und uns auch real Wege bieten. Wir wollen Unwahrheiten oder Doppelmoral entgegentreten und geben uns nicht mit einer Rolle der "Zweitgeborenen" ab, wo wir nur entweder mit der Gunst der Etablierten vorankommen oder einfach nur bekommen, was übrig bleibt.
Wir sind nicht die Sündenböcke von Verantwortungslosigkeit und Fehlern in der Vergangenheit, aber gewiss die ersten die verantwortlich Fehler vergangen machen. Was uns betrifft das beurteilen wir - und verändern es wenn notwendig für uns.
Wir tun was: Mit Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung im Rucksack eine, unsere ZUKUNFT GESTALTEN.




